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Höhere Kaufprämie für E-Autos und zusätzliche Ladesäulen

Höhere Kaufprämie für E-Autos und zusätzliche Ladesäulen: das ist kurz gesagt das Ergebnis des Autogipfels im Kanzleramt, auf das sich Regierung und Vertreter der Automobilindustrie am 4. November 2019 im Kanzleramt einigten.
 
Bis ursprünglich 2020 und jetzt bis 2022 sollen eine Million Elektroautos auf Deutschlands Straßen laufen. Bis 2030 sollen es dann sogar sieben bis zehn Millionen E-Fahrzeuge sein. Um das zu erreichen, haben beide Seiten im Rahmen des Autogipfels mehrere Maßnahmen verabredet: 

Bis 2022 sollen bundesweit 50.000 neue Ladesäulen entstehen. In den „Masterplan Ladeinfrastruktur“ fließen allein 3,5 Mrd. EUR aus Bundesmitteln.
Politik und Konzerne erhöhen jeweils zur Häfte die bestehenden Kaufprämien für E-Autos bei einem Kauf von Fahrzeugen mit einem Netto-Listenpreis bis 40.000 EUR auf 6000 statt bisher 4000 EUR. Für einen Plug-in-Hybrid aus derselben Preisklasse bekommen Käufer 4500 EUR. Kosten die Fahrzeuge mehr als 40.000 EUR, gibt es für reine Elektroautos 5000 EUR und 4000 EUR für Plug-in-Hybride. Ab einer Obergrenze von 65.000 EUR entfällt die Förderung.